Es hat vor etwa drei Jahren einen Zeitpunkt gegeben, an dem ich mit meiner Arbeitssituation sehr unzufrieden war. Nicht ohne eigene Betroffenheit habe ich in der Vollversammlung der Ärztekammer für Wien den Antrag gestellt, sich mit der Burn-out-Problematik bei Kolleginnen und Kollegen zu beschäftigen,
Wir Ärzte und Ärztinnen sind geradezu dazu berufen immer etwas zu befürchten, nämlich das Schlimmste!
Nach diesem Motto hat die Führung der Ärztekammer, kaum dass sich eine leichte Verkühlung des Geldsackes angekündigt hat, gleich nach der stärksten aller verfügbaren politischen Medizinen gerufen – nämlich einem Streik.
Das wars!
Die Ergebnisse der Ärztekammerwahl 07
Neue Anforderungen erfordern neue LösungskonzeptAuch das jahrzehntelange Gejammer vieler Kammerfunktionäre konnte nichts daran ändern, dass sich die Anforderungen und Bedürfnisse der großstädtischen Bevölkerung an die niedergelassenen KollegInnen geändert haben.
Von der Kommission der Europäischen Union wurde im Jahr 2004 die Mitteilung "Elektronische Gesundheitsdienste - eine bessere Gesundheitsfürsorge für Europas Bürger: Aktionsplan für einen europäischen Raum der elektronischen Gesundheitsdienste" vorgelegt. In diesem so genannten E-Health-Aktionsplan wurden die Mitgliedstaaten u.a. aufgefordert, Entwicklungsperspektiven für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen festzulegen.
" Schlanke Kammer " heißt bisher: Verkürzung der Dienstleistungen, fett bleiben weiterhin nur die Funktionärsgehälter......
Trotz mächtiger Drohgebärden vor allem des Mittelbaues, hat sich in der letzten Periode in der Ärztekammer wenig bewegt.
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